Wie die Bienen ihren Stock fanden oder „Es war einmal…“

Normalerweise geben wir unseren Mitarbeitern an dieser Stelle den Raum, sich vorzustellen. Nur durch diese wunderbaren und engagierten Menschen haben wir das beste Team der Welt. Unsere beiden Auszubildenden im Büro, Kathleen und Chantal, haben den folgenden Beitrag gemeinsam verfasst, um sich vorzustellen.

„Es waren einmal zwei junge Frauen, die wussten WAS, aber noch nicht WO, weshalb sie unzählige Bewerbungen an unzählige Einrichtungen des Gesundheitswesens schrieben…

Unsere beiden Auszubildenden im Büro: Chantal und Kathleen. Foto: Hilfe Daheim
Unsere beiden Auszubildenden im Büro: Chantal und Kathleen. Foto: Hilfe Daheim

Die magische Zahl

Zwei (die magische Zwei) persönliche Treffen mit potenziellen Ausbilder/innen sind mir ganz besonders im Kopf geblieben. Es waren meine letzten Termine – danach würde ich mich für ein wo entscheiden müssen. Den Anfang vom Ende machte ein Therapiezentrum, welches mich im Vorfeld – dass muss ich zugeben – ziemlich reizte. Bei meinem Vorstellungsgespräch saß ich sodann drei Matronen älteren Kalibers und einem smarten Jung Chef gegenüber. Es dauerte wohl keine fünf Minuten bis meine einzigen Gedanken den möglichen Fluchtwegen, Todesszenarien und höheren Gewalten galt, welche mich aus dieser fürchterlichen Situation hätten retten können. So unbehaglich, deplatziert und unwillkommen habe ich mich gefühlt.
Kurze Zeit darauf folgte das Gespräch bei Hilfe Daheim. Die zwei (da haben wir sie wieder) Damen mir gegenüber hatten freundliche, offene Gesichter mit einem Lächeln darin, welches zum „sei wie du bist“ einlud und auch hier dauerte es nur wenige Minuten, bis ich zu einem Gedanken kam: „das Beste kommt zum Schluss“.

Da es sich gemeinsam besser summt, schwirrte alsbald Bienchen Nr.2 (!!) ins Büro, um mittels Praktikum die Tauglichkeit des Bienenstocks zu testen. Ziemlich sofort fiel ihr auf, dass es einen starken Zusammenhalt unter den fleißigen Mitarbeiterinnen gab. Positiv und tief beeindruckt hiervon, aber auch durch die ihr entgegengebrachte Motivation und dem Spaßfaktor, welchen sie nie missen wollte, fühlte sie sich schnell heimisch, sodass sie wusste: „Hier fühle ich mich wohl, hier möchte ich sein, hier möchte ich Teil werden“.

Wieso, Weshalb, Warum

Büro war schon immer meins, beim Durchsortieren, Ablegen, Neuerstellen, Auflisten und all den anderen – für viele so langweilige – Bürotätigkeiten kommt bei mir ein Gefühl von Entspannung auf. Als Frau liegt mir telefonieren und kommunizieren laut Schublade zudem noch im Blut und da eins und eins bekanntlich zwei sind, (die zwei wird uns hier treu begleiten) werde ich gerade Kauffrau im Gesundheitswesen.
Apropos zwei – zwei sind wir im Büro auch. Zwei Azubi(e)nen und für meine Mit-Biene war schon immer klar, dass sie einen Beruf lernen möchte, der mit Gesundheit zu tun hat, aber auch soziale Aspekte mit sich bringt. Sie reibt sich abends gern den Honigbauch in dem zufriedenen Wissen, positives als ein Teil vom Ganzen zu bewirken und damit Anderen geholfen zu haben.

Gute Laune bei der Arbeit: Chantal und Kathleen. Foto: Hilfe Daheim
Gute Laune bei der Arbeit: Chantal und Kathleen. Foto: Hilfe Daheim

So surren nun meine Mit-Biene und ich Woche für Woche durchs Büro, um Neues zu lernen, bereits Bekanntes zu vertiefen, unseren „großen“ Kollegen nachzueifern und ja, sie auch bereits zu entlasten. Letzteres ist sogar mit Stolz behaftet – wir, die „Kleinen“ können nun schon so viel, dass die „Großen“ davon profitieren. Das lässt dann auch schon mal die Brust anschwellen – zumal bei HDH gute Arbeit auch mit lobenden Worten honoriert wird. Probleme werden angesprochen, Lösungen werden gemeinsam gesucht und gefunden, nichts wird nachgetragen – außer dem Tee, den ich frisch aufgebrüht in der Küche vergessen habe. Was mich direkt zur Antwort der Frage bringt, weshalb wir uns für Hilfe Daheim als Ausbildungsstock entschieden haben.“

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