Herausforderung Trennung – Abschied bei Hilfe Daheim

Trennungen sind nie leicht und immer mit Schmerz und Wehmut verbunden. Beide Parteien sind erst einmal mit ihren Gefühlen beschäftigt und durchleben verschiedene Trennungsphasen. Das gilt nicht nur für den privaten Bereich, beruflich ist das nicht anders. In der „Hilfe Daheim Familie“ kommt es natürlich auch zu Trennungen und es hat mich viel Wachstumsschmerz gekostet, um damit umzugehen.

Auch bei Hilfe Daheim sind Trennungen nie einfach. Foto: N. Gatz

Auch bei Hilfe Daheim sind Trennungen nie einfach. Foto: N. Gatz

Herausforderungen und Trennungsschmerz

Ganz besonders schlimm sind für mich die Trennungen wegen einer Erkrankung eines Mitarbeiters. Eine Erkrankung, die dazu führt, dass dieser seinen Beruf nicht mehr ausführen kann. In diesem Fall trifft Trennungsschmerz auf Sorge und Mitgefühl.

Dann gibt es Trennungen, die auf verschiedenen Entwicklungen basieren. Da hat zum Beispiel ein Mitarbeiter seinen Traumberuf gefunden, der mit der ambulanten Pflege nichts zu tun hat. Denn wenn ein Mitarbeiter die ambulante Pflege als zu große Herausforderung sieht oder aber lieber im stationären Bereich arbeiten möchte, können wir das nicht bieten. Oder aber ein Mitarbeiter möchte sich einmal in einem ganz neuen Bereich ausprobieren. Auch der Beginn der Rentenzeit hat natürlich eine Trennung zur Folge.

Neue Wege gehen: Trennung als Neuanfang. Foto: A. Gatz

Neue Wege gehen: Trennung als Neuanfang. Foto: A. Gatz

Die Einstellung als Basis

Und als letztes gibt es Trennungen, weil die Einstellung einfach nicht passt und man trotz Gesprächen nicht zueinanderfindet. Alle fachlichen Herausforderungen können wir schulen, aber die Einstellung wird vom Menschen selbst gewählt und kann nur von diesem verändert werden. Die richtige Einstellung ist für mich die Basis, um bei Hilfe Daheim arbeiten zu können. Mit der richtigen Einstellung meine ich die Werte, die Hilfe Daheim ausmachen: respektvoller Umgang miteinander, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit und eine positive Einstellung zur Arbeit. Nur durch Menschen mit der richtigen Einstellung ist Hilfe Daheim zu dem Ort geworden, der er ist: ein Arbeitsplatz, an dem ich gerne bin! Mit Menschen, die jeden Tag das Beste für Kollegen und Kunden auf die Beine stellen.

Wir haben uns entschieden, auch eine Trennung von einem Mitarbeiter zu zelebrieren. Wir verfassen zum Abschied einen Abschiedsbrief, besprechen gemeinsam mit ihm das Arbeitszeugnis und verabschieden uns ganz offiziell voneinander. Zu einer guten Beziehung gehört auch eine respektvolle Trennung, damit man sich jederzeit wieder in die Augen schauen kann.

Die Mitarbeiter, die Hilfe Daheim verlassen haben, werden oft zum Sommerfest eingeladen, so dass der Kontakt nie wirklich abbricht. Ich bin immer wieder glücklich, wenn ein Mitarbeiter zu Hilfe Daheim zurückkehrt und wieder Teil der „Hilfe Daheim Familie“ wird.


Nicole Gatz

Pflegedienstleitung bei Hilfe Daheim



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