Hilfe Daheim „on the road“

Wir spielen gerne bei Hilfe Daheim und haben gemeinsame Projekte, vor Corona mehr, und nun fängt es wieder an. Spielen bedeutet Leichtigkeit, Gemeinsamkeit und Spaß, alles Dinge, die das Leben – egal ob privat oder beruflich – leichter machen. Ob nun die österlichen Eier am Baum oder die selbst gestaltete Weihnachtskugel, wir haben es gemacht und hatten immer viel Spaß.

Irgendwann in der Osterzeit ist dann das „Hilfe Daheim Schiff“ entstanden. Nadja Wendt, die kreative Künstlerin, hat es für all ihre Kollegen gebastelt. Ein Hilfe Daheim Schiff mit der Aufschrift: “wir sitzen alle in einem Boot“, eine „Bootschaft“, die jedes Jahr immer wieder aufs Neue klar macht, dass Hilfe Daheim aus einem Team besteht, jeder wichtig ist für unser gemeinsames Ziel: Mit Spaß und Freude unsere Kunden so zu versorgen, wie auch wir irgendwann versorgt werden wollen. Die gute Idee und die Arbeit, die in diesem Boot steckt, zahlen sich jedes Jahr aufs Neue aus.

Nun gibt es einen Hilfe Daheim Bus, beklebt und unverkennbar unser. Es ist die „Nord- Linie“ und all unseren Mitarbeitern bei Hilfe Daheim gewidmet und für alle, die es noch werden wollen. Nun sind wir also nicht nur zu Wasser unterwegs, sondern auch „on the road“…

Wir sitzen alle in einem Boot: Nadja Wendts Bastelkunst (oben) und der Hilfe Daheim Bus (unten). Foto: Hilfe Daheim

Wo bleibt das Spiel?

Kommt sofort, Sarah Tamme hat‘s erfunden und gestartet. Ich sehe was, was du nicht siehst, so der originelle Name. Und das waren die Spielregeln:

  1. Den Bus sehen
  2. Ein Selfie mit Bus schießen
  3. Dabei nicht im Auto sitzen oder fahren

Die ersten 10 Mitarbeiter, die nach den oben genannten Regeln ein Selfie mit Bus schießen, bekommen einen Gutschein für irgendetwas, das Freude macht. Damit begann der Run auf den Bus, es wurde gesucht und der Bus wurde gejagt, um ein Selfie zu ergattern.

Ein Mitarbeiter erwog, sich in seinem Urlaub in Barmbek an den Busbahnhof zu postieren, um das begehrte Selfie zu bekommen. Ein anderer Mitarbeiter hat den besagten Bus mit dem Fahrrad verfolgt, bis dieser endlich zum Stehen kam und er ein Foto machen konnte. Das nenne ich Einsatz! Die Geschichte der Mitarbeiterin, die über die rote Ampel lief, um den Bus zu stoppen, will ich hier lieber nicht weiter ausführen…

Fleißige Bus-Jäger: keine Begegnung ohne Selfie. Foto: Hilfe Daheim

Danke sagen

Ganz großer Spaß im Team, vom ersten bis zum letzten Foto. Spaß und Freude an der Arbeit waren der Kitt, der uns die letzten zwei Jahre hat meistern lassen. Zu wissen, warum und mit wem man Seite an Seite sein Bestes gibt, ist für mich die einzige Möglichkeit, einen guten Job zu machen. Nicht nur irgendeinen Job, bei dem man froh ist, schnell wieder zu Hause zu sein, sondern eine Arbeit, die Sinn stiftet, in einer Welt, in der so vieles sinnlos scheint.

Dieser Bus dient dazu, Danke zu sagen an unsere Mitarbeiter. Danke für die letzten zwei Jahre, die schwer und herausfordernd waren. Danke, weil sie immer ein Ohr haben für alle Angehörige und unsere Kunden. Wann immer ich den Bus sehe, fällt mir die Freude ein, die dieses Spiel gemacht hat und erinnert mich daran, mehr zu spielen, mehr Freude zu stiften und gemeinsam mit Menschen etwas zu unternehmen, wann immer ich kann.

Ich hoffe, auch Sie sind irgendwo gemeinsam mit Menschen „on the road“, erreichen gemeinsam Ziele und haben Spaß an dem was Sie tun. Das sind die Dinge, die zufrieden und glücklich machen, mehr Sein statt Haben, denn wir haben möglicherweise nur dieses eine Leben.

Nicole Gatz
Pflegedienstleitung bei Hilfe Daheim

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