bpa – Bundesverband privater Anbieter – private Pflege organisiert

Hilfe Daheim ist seit über 20 Jahren Mitglied im Bundesverband privater Pflegedienste. Der Verband hat sich zum Ziel gesetzt seinen Mitgliedern eine zukunftsgerichtete Leistungsplattform für privates Unternehmertum in allen Bereichen der Pflege und Betreuung zu sein. Darüber hinaus bildet er ein bundesweites, effizientes Netzwerk für den Wissenstransfer zur Unterstützung seiner Mitglieder. Die Mitglieder werden so in die Lage versetzt, ihre Dienstleistung auf einem sehr hohen Niveau zu erbringen. Der bpa setzt sich für private Unternehmen in der Pflegebranche und deren Belange ein.

Hilfe Daheim ist seit über 20 Jahren Mitglied beim bpa. Hierbei ist Nicole Gatz seit einigen Jahren im Vorstand der Landesgruppe Hamburg.
Hilfe Daheim ist seit über 20 Jahren Mitglied beim bpa. Hierbei ist Nicole Gatz seit einigen Jahren im Vorstand der Landesgruppe Hamburg.

Ich will etwas verändern, auch politisch

Ich selber bin seit einigen Jahren Vorstandsmitglied in der bpa Landesgruppe Hamburg. Dabei fühle ich mich dafür zuständig, auch politisch meinen Beitrag zur Verbesserung der Bedingungen für private Pflegedienste zu leisten. Ich verhandle mit meinen Vorstandskollegen jährliche Erhöhungen der Endgelder mit den Kranken- und Pflegekassen, um eine adäquate Entlohnung der Pflegekräfte zu ermöglichen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit allen Herausforderungen, die die Pflege zu bieten hat. Ich denke an die Einführung des Pflegestärkungsgesetzes 1 und 2 und die Erarbeitung von Verhandlungsgrundlagen bei der Versorgung von Infektionspatienten. Alle diese Themen werden auf Bundesebene verordnet, müssen aber auf Landesebene verhandelt und umgesetzt werden. Die Ergebnisse dieser Verhandlung haben für alle Dienste einen großen Einfluss. Sie entscheiden maßgeblich darüber, ob es einem Dienst wirtschaftlich gut geht oder ob dieser um seine Existenz bangen muss.

Mitglied beim bpa: Hilfe Daheim hat es sich zur Aufgabe gemacht sich für mehr Anerkennung und Wertschätzung von Pflegekräften und ambulanten Pflegediensten einzusetzen. Foto: Anna Gatz
Hilfe Daheim hat es sich zur Aufgabe gemacht sich für mehr Anerkennung und Wertschätzung von Pflegekräften und ambulanten Pflegediensten einzusetzen. Foto: Anna Gatz

Unternehmertum in Deutschland

In Deutschland gab es im Jahre 2013 12.700 ambulante Pflegedienste, davon sind 64% in privater Trägerschaft (lt. Pflegestatistik 2013). Das bedeutet 64% der Leistungsanbieter haben sich auf den Weg gemacht, mit ihrem privaten Vermögen und vollem Risiko einen ambulanten Pflegedienst zu gründen. Das ist nicht immer leicht, jede Entscheidung hat auch immer gleich direkte Konsequenzen, ohne Netz oder doppelten Boden. Private Dienste können nicht auf Spendengelder hoffen und/oder auf die Deckung ihrer Kosten aus anderen Quellen. Sie tragen in Deutschland die Hauptlast, wenn es um die Versorgung von ambulanten Patienten geht und übernehmen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.

Würden diese Dienste entscheiden, dass sie sich nicht mehr über die negative Presse ärgern und all die vielen Prüfungen über sich ergehen lassen wollen, sähe es schlecht aus für Patienten, die sich ambulant versorgen lassen wollen. Ich bin sehr gerne Unternehmerin. Es gibt mir die Freiheit, Entscheidungen zu treffen und die meisten Prozesse so zu gestalten, wie ich und meine Mitarbeiter es als sinnvoll erachten.

Ich würde mir mehr Anerkennung und Wertschätzung für all die Unternehmer in der ambulanten Pflege wünschen. Diese sorgen jeden Tag dafür, dass pflegebedürftige Menschen in ihrer gewohnten Umgebung verbleiben können. Deshalb an dieser Stelle: DANKE an alle Mitstreiter aus der ambulanten Pflege, die dieses Ziel mit mir verfolgen.

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