Älter werden ist nicht schwer – älter sein dagegen manchmal schon…

Hilfe Daheim besteht dieses Jahr 25 Jahre. In diesen 25 Jahren bin ich langsam, aber unaufhaltsam in unsere Kerngruppe von Kunden hineingewachsen. Mit meinen jetzt 72 Lebensjahren passe ich inzwischen ziemlich genau in den Altersdurchschnitt unserer Kunden. Es ist ein großer Segen, dass ich noch insgesamt so fit bin, dass ich weiterhin täglich bei Hilfe Daheim meine Aufgaben erfüllen kann. Ich habe versucht zur Erhaltung meiner Vitalität das beizutragen, was ich tun konnte. Seit über 50 Jahren keine Zigarette mehr, seit über 30 Jahren keinen Alkohol (außer beim Kochen). Es hat sicherlich auch geholfen, dass meine Frau uns seit vielen Jahren auf biologische und natürliche Ernährung umgestellt hat, gegen – ehrlicherweise – meine anfänglichen Widerstände.

Durch meine tägliche Arbeit bei HILFE DAHEIM bin ich, jedenfalls laut meiner Mitarbeiter, auch geistig noch ziemlich fit. Aber mir ist natürlich bewusst, dass es viele Menschen gibt, die im Alter gesundheitliche und geistige Herausforderungen haben, obwohl sie gesund und mit Bewegung gelebt haben. Deshalb ist es wie gesagt ein Segen, den ich leben darf und in Zufriedenheit genieße. Mich auf Dauer in meinem Privatleben nur mit positiven Menschen umgeben zu haben, hat sicherlich auch zur Vitalität beigetragen. Das gilt auch für das HILFE DAHEIM Team. Gerade auch unser elf Personen starkes Büroteam ist überwiegend seit vielen Jahren zusammen. Ich könnte mir nicht vorstellen einen wesentlichen Teil meiner Lebenszeit an einem Arbeitsplatz mit unangenehmer Atmosphäre zu verbringen. So viel Geld könnte man mir gar nicht bezahlen… Und das Gute ist, dass positive Menschen, die lange zusammenarbeiten, positive Menschen anziehen, sowohl im Büro als auch in unseren Pflegeteams.

Johannes Tamme mit seiner Tochter Sarah und seinen beiden Enkelsöhnen. Foto: S. Tamme

Johannes Tamme mit seiner Tochter Sarah und seinen beiden Enkelsöhnen. Foto: S. Tamme

Beschränkungen des Alters

Aber zurück zur Überschrift – auch ich erlebe jetzt mit meinen 72 Lebensjahren die langsam einsetzenden Beschränkungen des Alters. Die Füße wollen nicht mehr so, die Spannkraft lässt nach, ohne Brille geht nicht mehr, Hörgeräte werden wohl bald nötig werden, eine Bank zum Hinsetzen ist manchmal sehr willkommen… Ich kann die Nöte und Bedürfnisse unserer Kunden heute nicht nur verstehen sondern auch empfinden. Vor Kurzem habe ich in einem Interview die Aussage von Uwe Seeler gelesen: „Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal so unbeweglich werden könnte“. Das sagt einer der besten Sportler, die jemals in Hamburg geboren wurden.

Wir haben fünf Enkelkinder. Und etwas, was schön ist am Großelterndasein: man kann die Kinder abends wieder abgeben… siehe Thema Spannkraft. Aber gleichzeitig halten Sie uns jung, sowohl körperlich als auch geistig. Es ist auch so gut, endlich wieder etwas reisen zu können. In den nächsten Tagen stürze ich mich in ein weiteres „Opa-Abenteuer“, wenn ich mit zwei meiner fünf Enkelkinder für drei Tage im Legoland bin. Ich freue mich darauf, auch wenn ich anschließend wahrscheinlich einige Tage Urlaub brauche.

Man erntet, was man sät: Karotten oder Kartoffeln? Foto: N. Gatz

Man erntet, was man sät: Karotten oder Kartoffeln? Foto: N. Gatz

Saat und Ernte

Frau Gatz hatte in einem ihrer letzten Blogs geschrieben zu dem Thema: „Bis zum Schluss zu Hause“. Das ist der Wunsch meiner Frau und von mir, dass wir das tatsächlich tun können, wenn wir eines Tages Hilfe brauchen. Wir wissen, was mit der häuslichen Pflege eines guten Pflegedienstes alles möglich ist. Hilfe Daheim tut das buchstäblich tausendfach jeden Monat. Es mag Menschen geben, die lieber in ein Heim gehen – und es gibt gute und schöne Heime. Aber für mich wäre es eindeutig der Wunsch, zu Hause bleiben zu können. Und dann Hilfe zu bekommen von solchen Pflegekräften, wie sie bei Hilfe Daheim täglich im Einsatz sind.

Einer meiner Lebensgrundsätze ist das Prinzip des Gesetzes von Saat und Ernte. Es ist für mich immer wieder äußerst verwunderlich, negative Menschen zu erleben, die sich dann beschweren, dass sie in ihrem Leben negative Früchte ernten. Ich bin auf dem Lande groß geworden, zwischen Feldern und Gemüsegärten. Es macht wenig Sinn, Karottensamen zu pflanzen und eine Kartoffelernte zu erwarten. Das gilt für mich für alle Bereiche unseres Lebens. Auch deshalb habe ich für mich den Ansporn, heute mit HILFE DAHEIM unsere Kunden gut zu versorgen, damit meine Frau und ich, wenn es so weit ist, gute Früchte in unserer Versorgung ernten können.

Johannes Tamme
Geschäftsführer Hilfe Daheim


Nicole Gatz

Pflegedienstleitung bei Hilfe Daheim



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